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Es werden Posts vom April, 2021 angezeigt.

Der alte Naturheilverein von Kronshagen

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Hab ich in meinem Archiv wiedergefunden ... Ich finde es interessant, dass sich die Menschen damals schon für ihre Gesundheit stark gemacht und sich organisiert haben.  Quelle: Kronshagen Magazin  

Bärlauch

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  Bärlauch – Allium ursinum Wilder Knoblauch, Hexenzwiebel, Waldknoblauch Familie:           Liliengewächs Herkunft:         fast ganz Europa Vorkommen:    Auenwälder, feucht-schattige Mischwälder, Gebüsche; liebt basen- und stickstoffsalzreichen, frischen, mullreichen Boden Beschreibung: 20-50 cm, Staude, Zwiebelpflanze, reichblütige Scheindolde, Blüte weiß + sternförmig von Mai bis August, teilweise teppichbildend/bestandsbildend, starker Knoblauchgeruch Droge: das frische Kraut und die Zwiebel Inhaltsstoffe:    ätherische Öle mit stark riechender Schwefelverbindung „Lauchöl“,   Flavonoide, Fructosane, Allicin, Vitamin C, Biokatalysatoren Wirkung:         cholesterinsenkend, antithrombotisch, fungizid, gegen Würmer, insektizid, immunstimulierend, antiasthmatisch, bei Darm-Dysbiose Anwendung:     wie Knoblauch...

Baldrian

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  Baldrian – Valeriana officinalis Dreifuß, Katzenkraut, Mondwurzel, Waldspeik Familie: Valerianaceae Vorkommen: überall in Europa, Droge aus Anbau Droge: die Wurzeln (2-jährige enthalten die meisten Wirkstoffe) Geruch charakteristisch durchdringend, an Campher erinnernd Geschmack zuerst süßlich, dann würzig und schwach bitter Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Sesquiterpensäuren, Valepotriate, Mono- und Diepoxylignane, Alkaloide Wirkung: beruhigend (ohne zu ermüden), sedierend, antikonvulsiv, spasmolytisch, muskelrelaxierend, bis hin zu Apathie, Schlafbereitschaft • steigern GABA-Ausschüttung an den Synaptosomen und hemmen Wiederaufnahme • koppeln sich an verschiedene Rezeptoren (wie Psychopharmaka) Positive Monografie Anwendung: ·          Nervöse Reizzustände, Angst und Unruhe ·          Krampfartige oder nervöse Schmerzen im Magen- und Darmtrakt ·       ...

Akanthus

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Botanischer Garten Kiel Vorbild für das Akanthus-Ornament der korinthischen Kapitelle der griechischen Architektur Bibelgarten Schleswig

Was sind Tannine?

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Pflanzeninhaltsstoffe Teil 6 Gerbstoffe / Tannine sind Polyphenole bilden mit Eiweißen unlösliche hochmolekulare Verbindungen, die für Bakterien quasi unangreifbar sind > bilden eine Schutzschicht auf der Haut „Koagulationsmembran“ (lederartig) in heißem Wasser gut extrahierbar äußerlich bei Wunden; innerlich bei Durchfall hemmen Plaque auf Zähnen dazu gehören: Gallotannine, Catechinderivate, Capsaicin, Resveratrol, Cumarine Wirkungen: adstringierend, gerbend, reizmildernd, stopfend, leicht anästhesierend, entzündungshemmend, vermindern Resorption, dichten Blutkapillare ab enthalten in : Blutwurz, Eichenrinde, Rhabarberwurzel, Gänsefingerkraut, Brombeerblättern …

Bärentraube

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  Bärentraube – Arctostaphylos uvae ursi Achelkraut, Bärentee, Harnkraut, Sandbeere, Wolfsbeere, Wilder Buchs In Deutschlang geschützt Familie: Ericaceae Vorkommen:  von Skandinavien, Mitteleuropa bis Himalaya und Nordamerika; in Kiefernwäldern, Heidegebieten Droge: die Blätter - von wildwachsenden aus dem Balkan Geruch schwach eigenartig Geschmack zusammenziehend, schwach bitter Inhaltsstoffe: Arbutin, freies Hydrochinon, Gerbstoffe, Flavonoide Monografie:  positiv, ESCOP Anwendung: antiseptisches Diuretikum bei entzündlichen Krankheiten der ableitenden Harnwege als Tee-Kaltansatz, Extrakt CAVE: bei Überdosierung oder falscher Zubereitung (heißer Auszug) Übelkeit und Erbrechen auf Grund der Gerbstoffe nicht länger als eine Woche! bei längerer Einnahme Gefahr einer chron. Hydrochinonvergiftung (Übelkeit, Erbrechen, Leberschäden), Magenreizung

Brennnessel - ein Gedicht

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  Brennnessel, verkanntes Kräutlein, dich muss ich preisen, dein herrlich Grün in bester Form baut Eisen, Kalk, Kali, Phosphor, alle hohen Werte, entsprechend aus dem Schoß der guten Mutter Erde. Nach ihnen brauchst du dich nur hinzubücken, die Sprossen für des Leibes Wohl zu pflücken, als Saft, Gemüse oder Tee sie zu genießen. Das, was umsonst gedeiht in Wald, auf Pfad und Wiesen, selbst in noch dürftiger Großstadt, nahe dir am Wegesrande, nimm’s hin, was rein und unverfälscht die gültige Natur die heilsam liebend schenkt auf ihrer Segensspur. Heinrich Hoffmann (1809-1894), Arzt in Frankfurt