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Was sind Sulfide?

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 Pflanzeninhaltsstoffe Teil 9 Allylsulfide Salze oder Ester von Schwefelwasserstoff Alliumverbindungen – Allium = Lauch Wirkung: antithrombotisch verdauungsfördernd Schutz vor Magen- und Darmkrebs antibakteriell, antiviral, antimykotisch beeinflussen Blutdruck und Blutgerinnung enthalten in: Knoblauch, Zwiebeln, Lauch, Schalotten, Schnittlauch, Porree, Bärlauch

Eibisch

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  Eibisch – Althaea officinalis Familie: Malvaceae Droge: Blätter und Wurzel (ganz oder geschnitten) Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Pektine, Stärke, Rohrzucker, Invertzucker Wirkung: reizmildernd, schützende Schleimschicht auf den Schleimhäuten von Rachen und Magen Anwendung: positive Monografie: Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum, trockener Reizhusten traditionell: bei Magenbeschwerden

Blütenmythen

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Was ist Absinth?

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  Absinth Wermut Alkoholisches Getränk, das traditionell aus Wermut, Anis, Fenchel sowie (je nach Rezeptur) weiteren Kräuter hergestellt wird. Wurde im 18. Jh. zunächst als Heilmittel vertrieben. War lange Zeit eine „Modedroge“ und wurde dann wegen der Nebenwirkungen verboten. Bei einer sehr großen Anzahl von Absinthmarken ist die Spirituose von grüner Farbe. Deswegen wird Absinth auch  „Die grüne Fee“  (französisch La fée verte) genannt.

Khella - Zahnstocherkraut

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  Ammi visnaga Bischofskraut Familie:          Doldengewächs Beschreibung: aufrechtes 35-80 cm hohes Kraut Herkunft:         Mittelmeerraum Droge:             Samen und daraus zubereitete Präparate Inhaltsstoffe: Khellin, Visnagin, Visnadin, Flavonoide, ätherisches Öl Wirkung:          krampflösend an glatter Muskulatur (Bronchien, Darm, Galle) und Herzmuskel, leicht harntreibend, leicht blutdrucksenkend Anwendung:     Herzbeklemmung - leichte stenokardische Beschwerden, Unterstützung bei leichten Formen obstruktiv bedingter Atemwegsbeschwerden (leichtes Asthma, Keuchhusten) Monografie:     negativ Dosierungsvorschriften unbedingt beachten Geschichte:      bereits im Alten Ägypten   verwendet – in den 1930er Jahren in Ägypten wiederentdeck...

Was sind Senfölglykoside?

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Pflanzeninhaltsstoffe Teil 8 Senfölglykoside Glucosinolate / Thioglucoside über 100 bekannt vor allem in Brassicaceae / Kohle wasserlöslich, nicht flüchtig, optisch aktiv, hitzeempfindlich bei Verletzung des Gewebes werden Senföle (Alkylisothiocyane) freigesetzt flüchtig > stechender Geruch nichtflüchtig > scharfer Geschmack verringern Jodresorption antibakteriell, antimikrobiell, fungistatisch, Krebsabwehr, regen Entgiftung an, hemmen Mikroorganismen, mindern Magengeschwür-Risiko durch Steigerung der Magensaftsekretion, lokal stark reizend bzw. hyperämisierend (Senfpflaster), Stomachikum, Gewürz für  Pferdehalter : gegen Pilze und Dasselfliegenlarven Isothiocynate: Sulphoraphan in Brokkoli, Sinigrin in Rosenkohl und Senfkörnern, Indole in Wirsing Kohl, Kresse, Radieschen, Rettich, Kreuzblütler, Senfblätter, Rübenkraut

Wald-Ziest

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Wald-Ziest – Stachys sylvatica Waldnessel Herkunft:   fast ganz Europa Beschreibung:    30-100 cm, mehrjährig, Blüte Juni bis September; unangenehmer Geruch; bildet Rhizom; Blätter ähnlich der Brennnessel, dicht abstehend und behaart; dunkelrote Blüten mit hellerer Zeichnung Vorkommen:      Waldränder, Waldwege, Gewässerufer; braucht wenig Licht Inhaltsstoffe: Stachydrin, Betonicin, Turicin, Gerbstoffe Wissenswertes: steht dem Heil-Ziest nahe bezüglich der Inhaltsstoffe; wurde aber nur wenig als Heilpflanze genutzt